brigitta heidtmann

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11.09.2014 Kommentare geschlossen

Im Schaffen Brigitta Heidtmanns besitzt die Beziehung der plastischen Körper und zeichnerischen Formen zur Architektur eine vorrangige Bedeutung. Drückt sich dies beispielsweise seit Langem in Objekten und Installationen aus, die Modellen ähneln – allerdings wie funktionslose Prototypen – , so schlägt Heidtmann mit ihren jüngsten Werken einen neuen Weg ein.

Die Nähe zum architektonischen Element springt jetzt weniger direkt ins Auge. Als Ausgangsmaterialien dienen ihr verschiedene Formen, die im Laufe der Zeit entstanden sind und nun, durch einen Prozess der konsequenten Überlagerung, Assoziationen an Grundrisse, Gebäudekomplexe etc. auslösen können. So entstehen Umrissformen, die eine gewisse Nähe zu architektonischen Planungen anklingen lassen, durch ihre Binnenzeichnungen allerdings wiederum mit informellen Energien aufgeladen werden.

Thomas Janzen (Kunstmuseen Krefeld) im „Kultur-Tipp“ des Krefelder Kulturportals zur Ausstellung in der Galerie Christian Fochem, 2013